Mitten in Ubud, im Ortsteil Padangtegal, liegt der heilige Affenwald – auf Balinesisch ein spiritueller Ort, der bis heute für Zeremonien genutzt wird. Auf rund zwölfeinhalb Hektar wachsen jahrhundertealte Bäume, dazwischen führen schattige Steinwege zu drei alten Tempeln. Hier leben etwa 1.200 balinesische Langschwanzmakaken frei und ungezähmt in ihrem natürlichen Zuhause.
Was Sie erwartet
Der Wald ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Sie spazieren über gepflegte, aber teils unebene Steinwege, vorbei an mächtigen Wurzeln, moosbewachsenen Statuen und über kleine Brücken. Ein zentraler, gewaltiger Banyanbaum bildet das Herz des Waldes. Wer zügig durchgeht, ist in etwa 30 bis 45 Minuten fertig – wir nehmen uns bewusst mehr Zeit, mit vielen Sitzpausen. Toiletten sind auf dem Gelände vorhanden.
Die drei Tempel
Pura Dalem Agung (Haupttempel)
Im Südwesten gelegen und dem Gott Shiva gewidmet – der eindrucksvollste der drei Tempel.
Pura Beji (Quelltempel)
Im Nordwesten, ein Ort für rituelle Reinigung an einer heiligen Quelle.
Pura Prajapati
Im Nordosten, in der Nähe des Friedhofs gelegen und mit Zeremonien des Loslassens verbunden.
Wichtige Regeln zum Umgang mit den Affen
Die Makaken sind Wildtiere. Bitte kein Essen, keine Tüten oder losen Gegenstände mitnehmen, die Tiere nicht füttern oder berühren und ihnen nicht direkt in die Augen sehen – längerer Blickkontakt gilt als Bedrohung. Halten Sie Brille, Hut und Schmuck fest; die Affen sind neugierig und flink.
Unsere Begleitung geht die ganze Zeit an Ihrer Seite, kennt das Verhalten der Tiere und sorgt dafür, dass Sie entspannt und sicher unterwegs sind. So können Sie diesen besonderen Ort in aller Ruhe genießen.
Alte Bäume, das Zwitschern im Blätterdach und dazwischen die Affen bei ihrem ganz eigenen Alltag – ein Ort, der still und lebendig zugleich ist.