Ganz im Süden Balis liegt die Bukit-Halbinsel mit dem Ort Uluwatu – berühmt für seine Kalksteinklippen, die senkrecht in den Indischen Ozean abfallen. Hier beginnt jede unserer Reisen: mit einigen ruhigen Tagen zum Ankommen, in denen sich Ihr Körper an Klima und Zeitzone gewöhnt. Praktisch dabei: Die Bukit-Halbinsel ist die trockenste Ecke Südbalis, selbst in der Regenzeit bleiben die Vormittage hier meist freundlich.
Pura Luhur Uluwatu – der Klippentempel
Der Meerestempel Pura Luhur Uluwatu thront rund 70 Meter über der Brandung und zählt zu den wichtigsten Tempeln der Insel. Der Weg entlang der Klippenkante ist größtenteils befestigt, mit Rampen im Hauptbereich – einige Abschnitte sind allerdings steil, sodass wir bei Bedarf eine helfende Hand oder eine Begleitung für den Rollstuhl dabei haben. Der innerste Tempelbereich ist nur über Stufen erreichbar und Gläubigen vorbehalten; die schönsten Ausblicke liegen ohnehin am Klippenweg.
Vorsicht, flinke Nachbarn
Am Uluwatu-Tempel leben Makaken, die es auf Brillen, Hüte und lose Gegenstände abgesehen haben. Halten Sie Ihre Sachen gut fest – unsere Begleitung kennt die Tiere und geht die ganze Zeit an Ihrer Seite.
Kecak-Feuertanz bei Sonnenuntergang
Im Amphitheater direkt an der Klippe wird allabendlich der Kecak aufgeführt – ein Chor aus Dutzenden Männern erzählt mit Stimmen und Feuer das Ramayana-Epos, während hinter der Bühne die Sonne im Meer versinkt. Die Plätze auf den Steinstufen sind nicht nummeriert; wir sind deshalb früh dort, sichern bequeme Plätze in den unteren Reihen und bringen Sitzkissen mit.
Strände & mehr – ohne Kletterei
- Melasti Beach: Eine in den Fels gebaute Straße führt bis fast an den Sand – der seltene Klippenstrand, den Sie ohne Treppen erreichen.
- GWK-Kulturpark: gepflasterte Wege, Rampen, Buggys und Rollstühle vor Ort – balinesische Kultur und die monumentale Garuda-Wisnu-Statue in bequemem Rahmen.
- Klippen-Spas: Einige der schönsten Spas der Insel liegen hier oben – eine Massage mit Meerblick gehört zum Programm.
- Padang Padang und andere Buchten mit steilen Treppen lassen wir bewusst aus – es gibt genug Schönes ohne Kletterei.
Man sitzt über den Klippen, unten donnert die Brandung, und langsam versteht man, warum die Balinesen diesen Ort den Göttern gewidmet haben.